Streuobstwiese

Der „Streuobstwiesen-Rucksack“ für Grundschulen und Familien

Der „Streuobstwiesen-Rucksack“ kann passend zur jeweiligen Jahreszeit eingesetzt werden. In den verschiedenen Jahreszeiten-Ordnern findet man passende Materialien wie Bestimmungsbücher, Becherlupen, Ferngläser und Hilfsmittel für kreatives und eigenverantwortliches Arbeiten. Im Herbst-Modul wird ein besonderer Fokus auf aktives Handeln gelegt. Hier erfolgt der gemeinsame Schnitt der Bäume in Zusammenarbeit mit einem Baumschnitt-Experten. Mit Hilfe von Baumschnitt-Karten kann der Schnitt theoretisch besprochen und später selbst praktisch angewendet werden.

Das „Streuobstwiesen-Quiz“

Anhand eines interaktiven Streuobstwiesenquizs können die Kinder an ausgewählten Streuobstwiesenbiotopen die Natur beobachten und ihr Wissen sowie ihre Entdeckungen rund um das Thema Streuobstwiese spielerisch testen und verfestigen.

Projektwoche mit Exkursionen

Durch den Einsatz des „Streuobstwiesen-Rucksacks“ innerhalb von Projektwochen können die Schulklassen die durch den Einsatz des „Streuobstwiesen-Rucksacks“ erlernten Kenntnisse über die Streuobstwiese, deren Flora und Fauna und deren Bedeutung als erhaltenswerte, landschaftsprägende Kulturlandschaft, aktiv anwenden. Hier soll unter anderem der Besuch einer Streuobstwiese, eines Imkers oder anderen Streuobst-Akteuren angestrebt werden.
Nachdem die Früchte von den Kindern auf der Streuobstwiese geerntet wurden, verfolgen sie auch den weiteren Weg der Äpfel. Sollte der Besitzer der jeweiligen Streuobstwiese die Früchte in eine Kelterei geben, so wird angestrebt, dass diese auch besucht werden kann. Werden die Äpfel zu weiteren Produkten verarbeitet und zum Beispiel auf dem heimischen Markt verkauft, so soll auch hier der Besuch möglich gemacht werden. Auch bei der Mahd der Wiesen wird angestrebt, dass die Kinder aktiv Teil daran haben können. Hier soll auch das alte Handwerk des Umgangs mit der Sense sowie des Dengelns Berücksichtigung finden.